Die synthetische Alternative ohne biologische Vorgeschichte

BiokompatibilitÄt


Oben: Osbone® nach 1 Tag Zellkultur.
Unten: Osbone® nach 28 Tagen Zellkultur
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28 Tage nach Beginn der Zellkultivierung zeigt sich die sehr gute Zellproliferation deutlich in der flächigen Ausdehnung und Clusterung der Osteoblasten auf Osbone®.

Als synthetisches Keramikmaterial ist Osbone® intra- und extraossär ausgezeichnet gewebeverträglich und weder lokal noch systemisch toxisch. Im Gegensatz zu Materialien biologischen Ursprungs birgt Osbone® keinerlei Infektions- oder Allergisierungsrisiken.

Die Biokompatibilität eines Knochenersatzmaterials zeigt sich bereits in vitro durch gute Zellbesiedelungseigenschaften. Aufgrund seiner hohen Ähnlichkeit zur natürlichen Spongiosa konnte für Osbone® eine sehr gute Biokompatibilität bestätigt werden. Vergleichende in vitro Untersuchungen mit einer Osteoblastenzelllinie zeigen, dass die bewährten, sehr guten Zellbesiedelungsgeigenschaften der curasan Cerasorb® Produkte auch in der Entwicklung von Osbone® umgesetzt werden konnten.













Osseointegrationsverhalten Osbone® und Bio-oss® nach 3 und 6monatiger implantation in der Schafscapula (histologische befunde)

Osbone® Partikel 3 Monate nach Implantation in der Schafscapula im Zentrum des Defektes mit guter Knochenbindung und moderater Osteocalcinexpression in der mineralisierten Knochenmatrix an der Partikeloberfläche (gelbe Pfeile) sowie starker Osteocalcinexpression im Markraum an der Partikeloberfläche (schwarzer Pfeil). Dies zeigt, dass die Matrixmineralisation und Knochenbildung an der Partikeloberfläche nach 3 Monaten noch aktiv voranschreitet und Osbone®eine stimulierende Wirkung an seiner Oberfläche auf die Matrixmineralisation und Knochenbildung ausübt und somit bioaktive Eigenschaften aufweist.

Bio-Oss® Partikel im Zentrum des Defekts nach 3monatiger Implantation in der Schafscapula mit guter Knochenbindung (grüne Pfeile) mit starker Osteocalcinexpression in den Zellen (Osteoblasten, Fibroblasten) und dem Gewebe in den Markräumen (schwarze Pfeile) in Kontakt  mit den Bio-Oss-Partikel. Dies zeigt, dass 3 Monate nach Implantation die Knochenbildung, Matrixmineralisation und das Remodelling hier aktiv voranschreiten.




Nach 6 Monaten liegt eine hervorragende Knochenbindung an der Partikeloberfläche vor mit starker Osteocalcinexpression in der mineralisierten Knochenmatrix und in den in die Osbone® Partikel eingedrungenen Osteoblasten. Dies belegt die hervorragenden bioaktiven Eigenschaften von Osbone®.





Bio-Oss® Partikel im Zentrum des Defekts nach 6monatiger Implantation in der Schafscapula mit guter Knochenbindung mit starker Bonesialoproteinexpression in Osteoblasten (grüner Pfeil), und moderater Expression in der mineralisierten Knochenmatrix (gelbe Pfeile). Dies zeigt, dass 6 Monate nach Implantation die Knochenbildung, Matrixmineralisation und das Remodelling hier aktiv voranschreiten.




Zusammenfassung:

Sowohl Osbone® als auch Bio-Oss® bewirken nach 3- und 6monatiger Implantation eine sehr gute Knochenregeneration der untersuchten Defekte, d. h. eine sehr gute Durchdringung der Defekte mit neugebildetem Knochen, in Kombination mit einer guten Knochenbindung, d. h. einem hohen Knochen-Partikelkontakt. Beide Mineralien zeigen nach 3- und 6monatiger Implantationsdauer sehr gute osteokonduktive sowie bioaktive Eigenschaften und damit ein sehr günstiges Osseointegrationsverhalten in Kombination mit nur geringfügiger Resorption. Bei beiden Materialien schreitet die Knochenbildung, Matrixmineralisation und das Remodelling des neugebildeten Knochens 3 und 6 Monate nach Implantation noch aktiv im Defekt voran.

Osbone® Partikel zeigen dabei sowohl nach Implantationsdauer von 1, 3 als auch von 6 Monaten einen stimulierenden Effekt auf die Osteoblastenaktivität, Matrixmineralisation und Knochenbildung an ihrer Oberfläche mit moderater Osteocalcinexpression in der mineralisierten Knochenmatrix und starker Osteocalcinexpression in Markräumen in Kontakt mit der Osbone® Partikeloberfläche und somit gute bioaktive Eigenschaften.

Histologische Untersuchungen und Auswertung: Frau Professor Dr. Christine Knabe,
Experimentelle Orofaciale Medizin, Philipps Universität, Marburg